Im Februar hatten Miriam und Benjamin sich mit mir zum Paarshooting verabredet. Ich fotografiere auch Ihre Hochzeit ich im Sommer und für die offizielle Einladungskarte sollten ein paar tolle Bilder her. Was für ein Glück, dass der Boden im Fotostudio gerade fertig war, so dass wir die ersten Bilder im neuen Studio schießen konnten. Was für ein coole Premiere. Obwohl es noch ein bisschen improvisiert war, sind wirklich tolle Bilder von den Beiden entstanden.

Und weil das Wetter an diesem Tag einfach fantastisch war, ging es anschließend in die in Fußweite gelegene Hafencity und zu den Landungsbrücken, wo einige traumhafte Bilder mit den beiden entstanden sind.

Leider war die Rickmer Rickmers wg. einer geschlossenen Veranstaltung nicht zu betreten. Kurzerhand haben wir das Schiff als Hintergrund genutzt. Zum krönenden Abschluss gab es gegen die Kälte einen wärmenden Kakao.

Es war ein gelungener Nachmittag mit den beiden und ich freue mich schon darauf Ihre Hochzeit fotografisch zu begleiten.

buchrezension-iso125-001Ein Buch über Foodfotografie fehlte mir noch in meiner umfangreichen Sammlung. Auch wenn ich mich selbst nicht zur Kategorie der Foodfotografen zähle, so finde ich das Thema spannend. Und da ich ab und an auch sehr gerne koche und immer für ein leckeres Essen zu haben bin, habe ich mich nach entsprechender Lektüre umgesehen.

Da trifft es sich gut, dass gerade der Titel “Foodfotografie” von Peter Rees in der Reihe Edition Profifoto im mitp-Verlag erschienen ist und den Weg auf meinem Tisch gefunden hat.

Inhalt

Der Autor Peter Rees ist selbst begeisterter Koch und Fotograf mit dem Schwerpunkt Food- und Produktfotografie. Und diese Liebe zur Foodfotografie zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch.

Das Buch besteht aus 6 Kapiteln, wobei das letzte Kapitel “Fotopraxis” mit über 170 von 240 Seiten den größten Umfang ausmacht. Bevor es jedoch an die Fotopraxis geht, bekommt der Leser noch das nötige Grundlagenwissen vermittelt. Und um zu illustrieren, dass für leckere Foodfotos es nicht unbedingt gleich eine Mittelformatkamera sein muss, gibt es zur Einstimmung auch ein erstes Beispiel (Produktion von Johannisbeermarmelade), das mit dem iPhone realisiert wurde. Das macht Appetit auf mehr Smiley.

Neben der Technik in Fotografie und Küche wird auch über die Requisitenauswahl in Form von Tassen, Tellern & Co. sowie Hinter- und Untergründen gesprochen. Bevor es dann endlich an die Rezepte zur Foodfotografie geht, erfolgt noch ein kurzer, prägnanter Exkurs in die Gestaltung und das Foodstyling. Gerade im  Kapitel zum Foodstyling gibt es eine Menge Praxistipps und Kniffe, die einem helfen, die im Praxisteil vorgestellten Rezepte nachzukochen und mit guten Prise eigener Kreativität anzureichern.

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Und schließlich kommt das letzte Kapitel, das ganz im Zeichen der Praxis steht. In Form eines Rezeptes mit Zutaten- und Umsetzungsliste werden zahlreiche Sets auf jeweils vier Seiten detailliert vorgestellt. Am Anfang steht jeweils das Ergebnis (ein ansehnliches Foodfoto). Danach folgen die Zutatenliste (Food + Fototechnik und sonstige Utensilien) und dann die Umsetzung. Skizzen die den jeweiligen Setaufbau illustrieren sowie Tricks und Kniffe runden das jeweilige Rezept ab.

Fazit/Bewertung

Ich finde das Buch klasse. Inhaltlich gut geschrieben, viele Tricks und Kniffe für die Praxis und viele ansehnliche Fotos mit den nötigen Zutaten, um diese selbst zuzubereiten. Der eine oder andere vermisst vielleicht konkrete Angaben zu Blitzleistung, Blende und Brennweite. Das fördert aber aus meiner Sicht die nötige eigene künstlerische Kreativität und ist für ein “Nachkochen” der Fotos auch nicht nötig.

Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der sich für Foodfotografie interessiert. Aber auch für Produkt- und Still Life-Fotografie gibt es hier einiges an guten Tipps. Wer sich noch nicht entscheiden kann, wirft einfach vorab einen Blick auf die Website und das Blog des Autors.

Chapeau Herr Rees, Ihr Buch macht Appetit auf mehr und motiviert zum Nachkochen.

Daten/Fakten:

Titel: Foodfotografie

Autor: Peter Rees (Website | Blog)
Preis: 34,95 EUR
Verlag/Reihe: mitp Edition Profifoto
Umfang: ca. 240 Seiten

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Pünktlich zum Dienstag die aktuelle Ausgabe der Kaffeetasse.

Lensbaby Edge 80

Ich hatte ja vor kurzem schon darüber berichtet, dass ich mir ein Lensbaby Composer Pro mit 35mm bestellt hatte. Ich mag das Teil. Jetzt ist das neue 80mm Objektiv auch bei amazon.de für 294 EUR erhältlich. Das ist für Portraits vermutlich ne echt coole Linse. Irgendwie meldet sich da schon wieder mein “Will-ich-haben-Gen”. Aber so einfach lass ich mich nicht überrumpeln. Ich werde erstmal kräftig weiter mit dem 35mm fotografieren Smiley.

Lensbaby Edge 80 Objektiv bei amazon

Darmstädter Tage der Fotografie

Vom 20.-22.04. finden die 7. Darmstädter Tage der Fotografie statt. Das Thema des diesjährigen Festivals lautet “Bildspuren – Unruhige Gegenwarten”. Im Rahmen des Festivals wird auch der Merck-Preis 2012 verliehen. Mehr Infos findet Ihr unter dtdf.de

Artservice Kunst- und Fotobücher

Über eine Beilage in der PHOTO international bin ich auf Artservice aufmerksam geworden. Hier könnt Ihr Foto- und Kunstbücher erwerben. Teilweise gibt es tolle Schnäppchen, echte Raritäten und limitierte Auflagen. Ein Blick lohnt sich.

Gesammelte Technik-News und -Infos

Auf Nikon Rumors gibt es eine auf englische übersetzt Q&A Session mit Nikon Frankreich zur Nikon D4 und zur Nikon D800
Zum Artikel

Der Nachfolger der Canon 5D Mark II soll laut Canon Rumors am 02.03. vorgestellt werden.

PocketWizard hat den neuen PocketWizard Plus III Transceiver vorgestellt. Joe McNally durfte eines der Vorserienexemplare testen. Hierzu gibt es auch ein cooles Video:

Joe McNally testet den PocketWizard Plus III

Nachdem ich vor einiger Zeit auf Facebook mal rumgefragt hatte, ob jemand schon Erfahrungen mit Cinebook-Fotobüchern hat und das Feedback gen Null ging, habe ich mir jetzt mal einfach mal ein Fotobuch bestellt. Grund war die edle Verpackung und vor allem das Fotobuch im Widescreen-Format (42 x 28 cm).

Selbst ist der Mann/die Frau: Also Software heruntergeladen, Fotobuch angelegt und bestellt. Das ging schnell und reibungslos. Jetzt ist das Buch eingetroffen, und ich muss sagen, ich bin begeistert.

Das Format ist der Hammer und die gelieferte Qualität ist wirklich sehr, sehr gut. Allerdings ist es mit 90 EUR auch kein Schnäppchen. Wenn es aber mal was Besonderes, z.B. zur Hochzeit oder als Präsentation des eigenen Portfolios, sein darf, dann kann ich das Cinebook wirklich empfehlen. Und wenn man durch das Buch mit einer Spannweite von 84cm blättert, dann ist das ein wirklich klasse Gefühl. Ein detaillierter Artikel zu Cinebook folgt.

Parallel habe ich bei Cinebook zu einem laufenden Wettbewerb “Paradiesische Fotos” teilgenommen. Vielleicht gibt es hier ja noch was zu gewinnen :-) . Die Abstimmung auf facebook läuft noch bis zum 06.03. Mein Foto findet Ihr hier.

buchrezension-iso125-007Das Buch von Oliver Gietl ist nicht mehr ganz neu auf dem Markt (Dez. 2009), aber aus meiner Sicht immer noch eines der besten deutschsprachigen Bücher zum Thema Einstieg in die Studiofotografie.

Schnell merkt man, Oliver Gietl kommt aus der Praxis und so ist das Buch ein praxisnaher Leitfaden für die Fotografie im Studio.

Inhalt

Zu Beginn gibt der Autor einen Überblick über Blitze, Lichtformer, Belichtungsmesser und sonstige Studiotechnik. Low-Budget-Tipps für das Heimstudio runden dieses Kapitel ab. Wie auch in allen folgenden Kapiteln sind die wesentlichen Aspekte auf den Punkt gebracht – und das in einer kurzweiligen, gut lesbaren Form.

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Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit der Arbeit im Studio. Über Auswahl und Umgang mit dem Model über die Vorbereitungen im Studio bis hin zur Einstellung der Kamera und der Belichtungsmessung werden die verschiedenen Aspekte eines Shootings im Studio kurz und knackig dargestellt.

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Kapitel 3 und 4 beschäftigen sich schließlich mit der Studiopraxis. Hier werden nicht nur zahlreiche Praxistipps vermittelt, sondern anhand von “Workshops” werden unterschiedliche Sets im Detail besprochen. Angefangen beim Portraitshooting mit verschiedenen Lichtsetzungen über ein Fashion-Shooting hin zu Low- und High-Key-Szenarien. Besonders hilfreich sind hier die übersichtlichen Aufbau-Skizzen, die Set-Aufbau und Lichtsetzung beschreiben. Hinweise auf mögliche Probleme und ihre Lösung ergänzen die jeweiligen Szenarien. Eine Fotostrecke mit Tipps und Übungen schließt das Kapitel ab.

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Im letzten Kapitel geht es schließlich um den letzten Teil des Workflows, der Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop und Adobe Lightroom. Auch hier werden die wesentlichen Aspekte der Beauty- und Portraitretusche übersichtlich und gut verständlich dargestellt. Ein guter Ausgangspunkt, um bei Bedarf tiefer in das Thema Bildbearbeitung einzusteigen. Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern, beschränkt sich dieses Kapitel auf das Wesentliche.

Fazit/Bewertung

Mir hat das Buch sehr geholfen und ich nutze es immer noch regelmäßig als Nachschlagewerk. Deshalb empfehle ich das Buch allen, die sich ein eigenes Fotostudio einrichten wollen oder einen Einstieg in die Studiofotografie suchen. Alle wesentlichen Aspekte, die für die Arbeit im Fotostudio nötig sind, werden dem Leser fundiert erklärt. Das Buch hilft auch typische Anfängerfehler und unnötige Ausgaben zu vermeiden, da macht sich der Preis von 39,90 EUR schnell bezahlt. Durch die vielen Hinweise und Tipps sowie die Aufbau-Skizzen, die alle übersichtlich hervorgehoben sind, eignet sich das Buch nach dem Durchschmökern gut als Nachschlagewerk.

Daten/Fakten:

Titel: Fotografieren im Studio

Autor: Oliver Gietl
Preis: 39,90 EUR
Verlag/Reihe: Galileo Design
Umfang: ca. 230 Seiten

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