Gemini400_StudiokitSeit diesem Wochenende kann es manchmal abends und nachts in Reinbek beobachtet werden: Blitze erhellen den Himmel, obwohl weit und breit kein Gewitter in Sicht ist Zwinkerndes Smiley.

Schuld ist der Kaufrausch, der mich kurz zuvor bei Calumet hinterrücks überwältigt hat. So wehrlos konnte ich einfach nicht anders und habe kräftig zugeschlagen.

Und jetzt bin ich stolzer Besitzer eines Bowens Gemini 400/400 Studio Kit, einer Hintergrundaufhängung, einer 60×80 Softbox und eines Calumet DFM 3 Belichtungsmessers. Zusammen mit dem Calumet Pro Series Funkauslöserset (hatte ich schon und noch einen weiteren Empfänger ergänzt), Hintergründen (schwarz und weiß) sowie ein bisschen Zubehör aus dem Baumarkt (Klemmen, Gaffertape) ist mein Heimstudio erst einmal komplett. An dieser Stelle vielen Dank an die tolle Beratung bei Calumet Hamburg. Der gute Mann hat sich wirklich Zeit genommen, alle meine Fragen beantwortet und gute Hinweise gegeben.

Zusammen mit meiner Strobisten-Ausrüstung, die sich in diesem und letztem Jahr angesammelt hat (SB-900- und SB-700-Aufsteckblitz, Aurora Firefly Softbox, Durchlicht-/Reflexschirm, Lampenstativ), lassen sich ziemlich coole Lichtsetups bauen.

Erste Tests im Heimstudio waren schon mal super und der Belichtungsmesser hat sich am Sonntag auch gleich bei seinem ersten Einsatz in einem Portraitshooting bewährt. Richtig cool ist das Einstell-Licht der Studioblitze. Ein Lichtsetup lässt sich damit viel schneller und zuverlässiger aufbauen als mit Aufsteckblitzen, die immer ein bisschen Trial und Error bei der genauen Positionierung verlangen.

Warum habe ich mich für diese Geräte entschieden?

  • Bowens Gemini 400/400 Studio Kit
    • Portabel und passt in meinen (kleinen) Kofferraum
    • Für die Blitze gibt es ein Batterypack, mit dem sich auch Outdoor fotografieren lässt, wenn kein 220V-Anschluss vorhanden ist. Das Batterypack werde ich mir aber erst mal ausleihen (geht auch bei Calumet) und testen.
    • 400 Wattsekunden sind ne Menge Leistung und auch für Outdoor ausreichend
    • Die Bedienung ist einfach und unkompliziert
    • Das ganze war gerade im Angebot
  • Calumet DFM 3 Belichtungsmesser
    • Das Gerät bietet alles was ich benötige
      • Blenden- und Zeitvorwahl
      • Der Blitzmodus hat eine Kalkulation für Mehrfachblitze
      • Licht- und Objektmessung ist möglich
    • Günstiger als der baugleiche Sixtomat von Gossen
  • Calumet Pro Series Funkauslöserset
    • Das Set funktionierte bisher einwandfrei
    • Dient nicht nur als Blitzauslöser sondern kann auch als Fernauslöser für die Kamera herhalten
    • Im Set sind alle nötigen Kabel mit dabei
    • 69,95 EUR für ein Set (Empfänger, Sender) sind ein fairer Preis

Und nachdem zu Hause alles ausgepackt, sortiert und getestet war, mussten bei der Gelegenheit auch gleich ein paar Fotos von dem ganzen Equipment her:

image_thumb8Flash2Softbox Adapter bei blog-foto.de gewinnen

Alex, Betreiber von www.blog-foto.de und des zugehörigen Podcasts verlost einen Flash2Softbox-Adapter. Die Promo-Aktion läuft noch bis zum 30.09.2011.

Beanstandungsfreier Betrieb von Google Analytics für Hamburger Websitebetreiber sofort möglich

Zeit wurde es ja: Google und der Hamburger Datenschutz haben sich über den Einsatz von Google Analytics auf Websites geeinigt. Details zu der Einigung und den nötigen Maßnahmen für Websitebetreiber gibt es in der Mitteilung des Hamburger Datenschutzes.

Jim Brandenburg-Ausstellung im Stadtmuseum Schleswig

Das Stadtmuseum Schleswig zeigt noch bis zum 30.10.2011 eine Ausstellung des renommierten Naturfotografen Jim Brandenburg. Bilder von einzigartiger Schönheit und Magie warten auf Euren Besuch.

imageNach zwei schönen Urlaubswochen und dem ersten Arbeitstag ist der Alltag wieder da. Über Facebook und die Blogs, die ich so verfolge, habe ich mich mal auf den aktuellen Stand in Sachen Fotografie gebracht. Da ich die Neuigkeiten Euch nicht vorenthalten möchte, habe ich die neue regelmäßige Rubrik “Kaffeetasse” ins Leben gerufen: Kurzweiliges, das man bei einer morgendlichen Tasse Kaffee oder Tee sichten und sich anschauen kann.

Genug der Vorrede, starten wir mit Nr. 1:

Angekündigt: Fujifilm X10

Die kleine Schwester der Fujifilm X100 wurde auf der IFA gezeigt und ist für Anfang November angekündigt. Die Kamera hat einige clevere Detaillösungen und macht einen wirklich sexy Eindruck; mir gefällt besonders das Retrodesign. Auch die technischen Features (optischer Sucher, 28-112mm Objektiv mit f2.0-f2.8, manueller Fokus, Blitzschuh) können sich sehen lassen. Für 529 EUR kann das Teil bei Amazon vorbestellt werden. Die Kamera ist damit um gut die Hälfte günstiger als die X100, hat dafür aber auch keinen APS-C Sensor. Als Kamera für unterwegs scheint mir das trotzdem eine sehr coole Lösung zu sein, zumal die X100 mit über 1000 EUR preislich doppelt so hoch angesiedelt ist.

Jubiläum: Knackscharf Nikonian-Podcast #25

Paddy und der Stilpirat feiern Jubiläum. Der 25. Nikonian Knackscharf Podcast ist erschienen. Unter anderem erzählt Steffen “Stilpirat” Böttcher über sein Buch “Abenteuer Fotografie. Aus dem Logbuch eines Profifotografen“, das im November erscheinen soll.

Andere Themen sind die anstehende Knackscharf-Tour, die Sony A77 und einiges mehr. Wie immer kurzweilige Unterhaltung; bestens geeignet als auditive Unterhaltung für die Fahrt ins Büro.

Fotokunst: Die Geometrie des Augenblicks – Henri Cartier-Bresson Ausstellung im Kunstmuseum Wolfsburg

Das Kunstmuseum Wolfsburg präsentiert vom 03.09.2011 bis zum 13.05.2012 eine Henri Cartier-Bresson-Ausstellung. Hört sich spannend an; wer kann sollte versuchen hinzufahren.

Link-Tips

Zum Abschluss noch ein zwei Links zum Thema Lightroom-Presets

Neben all den ganzen Objektiven und sonstigem Krams den ich als Ausrüstung mitschleppe, wenn ich auf Fotopirsch gehe, gehört für mich auch das iPad mit in den Fotorucksack. Das kleine Teil ist einfach super, um Fotos zu zeigen oder anzusehen. Selbst meine 85-jährige Oma kann sich dafür begeistern.

Warum das iPad mitnehmen?

Mit dem Camera Connection Kit kann ich nach einem Shooting die Bilder in kürzester Zeit auf das iPad übertragen und ansehen bzw. zeigen: SD-Karten-Adapter ans iPad, SD-Karte einschieben, iPad anschalten, die Foto-App geht auf, Bilder syncen, fertig. Das geht wirklich fix.

Da meine D7000 ja glücklicherweise zwei SD-Card-Slots besitzt (danke dafür Nikon Zwinkerndes Smiley ), habe ich folgende Einstellung für mich gewählt: Auf der einen SD-Karte werden RAW-Dateien gespeichert auf der zweiten JPEGs in mittlerer Größe. Zwar kann das iPad auch RAWs einlesen und anzeigen, aber der Speicherverbrauch ist mir dann doch etwas hoch und so richtig flüssig bearbeiten lassen sich solche Dateien mit dem iPad auch nicht. JPEG ist da optimal.

Gerade im Urlaub oder bei einem Portrait-Shooting finde ich es einfach stark, wenn man in einer Pause oder abends im Hotelzimmer sich die Fotoergebnisse des vergangenen Tages in Ruhe ansehen und bestaunen kann.

Welche Apps nutze ich?

Im letzten halben Jahr habe ich jede Menge verschiedene Apps rund um die Fotografie ausprobiert. Die iPad-Apps, die ich wirklich regelmässig nutze, stelle ich Euch jetzt vor. Das jeweilige Icon ist übrigens direkt mit der App im Appstore verlinkt.

Foliobook – Das Portfolio für das iPad

Foliobook ist eine App, die es mir erlaubt, themenbezogene Bildersammlungen (z.B. Portraits, Landschaft, Hochzeit, etc.) zu erstellen und dann auf dem iPad interaktiv zu präsentieren. Klasse ist die Möglichkeit, die Oberfläche wie z.B. Hintergrund, Menü etc. an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. In Foliobook habe ich die Fotos, die ich häufig präsentiere. Ein Export-Plugin mit empfohlenen Einstellungen für die App gibt es auf der Hersteller-Website. Der Preis von 7,99 EUR ist nicht günstig aber noch ok.

 

Dropbox

Dropbox ist einer dieser Wolkendienste bei denen man seine Dateien hosten kann. Was ich mag, ist die einfache Bedienung, die Integration in viele iPhone-/iPad-Apps. Dropbox funktioniert auf Mac als Windows perfekt und synchronisiert im Hintergrund die Dateien, so dass ich jederzeit von überall Zugriff auf die dort abgelegten Fotos habe. Einfach aber effektiv. Und die kostenlosen 2GB reichen mir völlig, da ich den Dienst nicht für Backup etc. nutze. Die App ist natürlich kostenlos.

 

Flickstackr

Ich muss mich mal outen – Ich mag flickr. Es macht einfach Spaß, sich von den coolen Fotos auf der Plattform inspirieren zu lassen. Wer will kann sich mit Gleichgesinnten austauschen und Fotos kommentieren. Mir persönlich gefällt an flickr die Internationalität. Ich kenne keine andere Fotografie-Plattform, die so international ist. Und andere Länder und andere Kulturen beeinflussen auch das Sehen und die Art der Fotografie; und diesen Input gebe ich mir gerne. Und dann gibt es immer noch die tolle Bestätigung für’s Ego, wenn ein eigenes Foto es wieder bis in flickr Explore geschafft hat.

Ja, und wer flickr mag und ein iPad/iPhone besitzt, der kommt um flickstackr eigentlich nicht herum. Ich kann mir die Fotos super ansehen, habe komfortablen Zugriff auf eigene Bilder, Gruppen, Kontakte usw. Und natürlich können eigene Bilder auch hochgeladen werden.

Über einen Offline-Modus lassen sich ausgewählte Bilder auch ohne Internetconnection ansehen. Ich finde die App einfach super. Auch mein Frau findet die App super und manchmal steht das iPad Sonntags bei uns auf dem Frühstückstisch und wir lassen nebenbei die flickr Explore Bilder als Diashow laufen. Die 1,59 EUR sind gut investiert.

 

Photo Soft Box Pro HD

Photo Soft Box Pro verwandelt das iPad/iPhone in eine Softbox. Ich kann Lichtstärke, Hintergrund und Farbe wählen und das ganze sehr kreativ einsetzen. Was ich besonders cool finde, ist die zugehörige Remote-App, mit der ich den Effekt von einem iPhone steuern kann, während das iPad als Softbox/Lichtspender fungiert. Macht Spass damit zu experimentieren. Für 2,39 EUR absolut ok.

Beispielbilder findet Ihr in der Photo Soft Box flickr Gruppe

 

Filterstorm 3

Filterstorm ist eine Software für die Bildbearbeitung mit denen sich Fotos auf dem iPad nachträglich bearbeiten komfortabel bearbeiten lassen. Neben dem Freistellen und Anpassen der Arbeitsfläche gibt es zahlreiche Filter und Funktionen. Dabei geht es deutlich über Standardfunktionen wie Schärfen, Kontrast, Tonemapping etc. hinaus. Eine der coolsten Funktionen in Filterstorm ist für mich, dass sich einzelne Bearbeitungsschritte wie in Lightroom als  Preset abspeichern und dann auf weitere Bilder anwenden lassen. Automatisierungen lassen sich auch von der Filterstorm Website downloaden bzw. hochladen. Für 2,99 EUR ein super Tool für die Bildbearbeitung.

 

Snapseed

Snapseed von Nik Software ist momentan meine aktuelle Lieblingsanwendung auf dem iPad. Es macht einfach Bock mit dieser App Fotos zu bearbeiten. Starke Filter, einfache Bedienung und ein Bedienkonzept, das der Hammer ist. Hier reizt eine Anwendung die Möglichkeiten des iPad wirklich aus. Auch die von Nik Software bekannten Kontrollpunkte mit denen ich partiell Bereiche bearbeiten kann, ist in die App integriert. Ein echter Hammer, für die 3,99 EUR geradezu günstig sind.

Beispielbilder finden sich in der Snapseed flickr Gruppe

 

Fazit

Das iPad erweitert die Möglichkeiten für Digitalfotografen ungemein und auch eine Bildbearbeitung ist mit den verfügbaren Apps sehr gut möglich.

Für einzelne Apps sind Folgeartikel geplant, in denen diese Anwendung dann detailliert vorgestellt wird. Falls Euch eine der vorgestellten Apps besonders interessiert, schreibt doch einfach einen Kommentar, ich werde das mit berücksichtigen.

 

 

 

Da hat die Nikon-Profiwelt sehnsüchtig und hoffungsvoll auf den 24.08. und die von Nikon angekündigten Neuerungen (es sollten zwei Kameras mit Vollformatsensor vorgestellt werden) gewartet. Doch die Nachfolger der Nikon D700 (vermutlich D800) und Nikon D3 (wird wohl die D4)lassen noch auf sich warten.

Stattdessen hat Nikon in seinen heutigen Pressemitteilungen nur Neuigkeiten für das Segment der Kompakten. Hier gibt es dann aber auch gleich fünf Ankündigungen.

Mich selbst hauen die Ankündigungen nicht um, schiele ich doch als ambitionierter D7000-Nutzer auf Neuigkeiten im Vollformat-Bereich. Nach den ganzen Ankündigungsgerüchten um Nachfolger für die D700 und D3 habe ich natürlich insgeheim auf ganz andere Neuerungen gehofft. Naja, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und noch ist das Jahr nicht zu Ende. Ich werde einfach mein Geld weitersparen Smiley und hoffe, dass wir in diesem Jahr vielleicht doch noch was Neues von Nikon zum Bereich Vollformat hören.

Hier die zwei Vorstellungen, die mir zwei nach erster Sichtung besonders aufgefallen sind.

COOLPIX AW100 – Die Outdoor-Kamera

Für bestimmte Bereiche könnte die wasserdichte als Outdoor-Kamera titulierte COOLPIX AW100 sein. Robust und wasserdicht sind die besonderen Merkmale. Die Kamera ist in drei Farben (Camouflage, Schwarz und Orange) voraussichtlich ab Mitte September 2011 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 349,00 EUR im Handel erhältlich. Wobei ich mich ernsthaft frage, wer sich so ein Camouflage-Teil holt. Naja, über Geschmack lässt sich bekanntlich vortrefflich streiten Zwinkerndes Smiley

 

Nikon COOLPIX P7100 – das neue Spitzenmodell der COOLPIX P-Serie

Die P7100 ist das Nachfolgemodell der COOLPIX P7000 und soll bei einer Auflösung von 10,1 Megapixel eine höhere Bildqualität liefern sowie eine reduzierte Auslöseverzögerung, einen schnelleren Autofokus und eine kürzere Einschaltzeit bieten. Ein neuer, schwenkbarer 3-Zoll-LCD-Monitor erleichtert das Wählen des Bildausschnitts sowie das Aufnehmen von Filmen aus ungewöhnlichen Perspektiven oder schwierigen Kamerapositionen. Ansonsten bietet die Kamera solide technische Daten: 100-3200 ISO, 28-200mm Objektiv, HD-Aufnahmen mit 720p. Die COOLPIX P7100 ist voraussichtlich ab Mitte September 2011 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 549,00 EUR im Handel erhältlich.