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Gestern morgen beim Einkauf fiel mir am Zeitschriftenregal das Magazin Digitale Fotografie PRO auf. Kurzer Blick auf das Editorial zeigte mir, dass es die erste Ausgabe dieser Magazinreihe ist. Klassische Themen wie Technik aber auch Businessthemen wie Marketing, Rechnungswesen und Geschäftsbedingungen und als Schwerpunktthema “Hochzeitsfotografie” ließen mich ein ein Exemplar in den Einkaufswagen befördern.

Digitale Fotografie ist übrigens eine Marke für mittlerweile vier verschiedene Magazine (PRO, Update, Themen, kreativ). Die anderen Magazine sind schon länger auf dem Markt, die PRO ist mit der Ausgabe 1/2012 neu auf dem Markt und wird wohl vierteljährlich erscheinen.

Gestern Abend habe ich dann schon mal ein wenig in der Zeitschrift geschmökert. Hier meine ersten Eindrücke:

Positiv

  • 160 Seiten Umfang mit wirklich viel redaktionellem Text. Hinzu kommt die kleine Schrift. Es gibt also wirklich viel zu lesen.
  • Interessante Themen aus der Praxis. Es gibt zwar auch den obligatorischen Technikteil aber den Schwerpunkt bilden Businessthemen.
  • Die Kolumne von Damien Lovegrove als auch der Schwerpunkt zur Hochzeitsfotografie sind aus meiner Sicht gelungen.
  • Bei “Notrufe an Catherine”, handelt es sich um eine Art “Rach der Restauranttester” für Fotografen. Die Marketingexpertin berät jeweils einen Fotografen/ein Fotostudio und versucht Schwung ins Business zu bringen. Ist mal ne coole Idee.
  • Der Technikteil hat einen klaren Bezug zur Praxis.
  • Eine Menge Ideen und Hinweise für die eigene Praxis und Weiterentwicklung.

Negativ

  • Erfahrungsberichte über eine City & Guilds-Weiterbildungskurse in Photography oder Basic Imaging zielen klar auf den britischen Markt; für Deutschland fehlt hier der Bezug. Aber immerhin interessant zu lesen wie es den Kollegen auf der Insel so ergeht. Der Umfang hält sich hier aber in Grenzen.
  • Man merkt den Artikeln an, dass sie von englischen Autoren geschrieben und ins deutsche übersetzt wurden. Der angloamerikanische Stil lässt sich nur schwer ins deutsche übersetzen ohne manchmal etwas holprig zu wirken. Habe ich aber in vielen Fachbüchern schon deutlich schlimmer erlebt, von daher absolut tolerierbar.

Fazit

Die 9,90 EUR haben sich durchaus gelohnt und ich werde mir sicherlich auch die nächste Ausgabe gönnen, um zu sehen wie sich das Format entwickelt. Ich selbst würde mir eine Ergänzung um redaktionelle Beiträge aus dem deutschen Markt wünschen; gerade im Vergleich könnte ich mir das sehr spannend vorstellen.