Vorgestellt: Das Nikon 1 Kamerasystem vor

Am 21.09. hat Nikon sein neues, spiegelloses Kamerasystem Nikon 1 vorgestellt. Es gibt zwei Kameramodelle, die Nikon 1 J1 und die Nikon 1 V1, ein Set von Objektiven und entsprechendes Zubehör.

Mit einem deutlich kleineren Sensor als APS-C oder Micro-Four-Thirds hat Nikon die Miniaturisierung noch weiter vorangetrieben, um mit einem besonders kompakten System auf den Markt zu kommen.

Ergänzend gibt es Neuerungen wie Bewegter Schnappschuss und Smart Photo Selector, mit denen Nikon versucht, sich von der Konkurrenz abzuheben und in dem hart umkämpften Markt zu punkten. Für Besitzer von Nikon DSLRs gibt es zusätzlich einen Adapter, mit dem sich vorhanden Nikon-Objektive an dem System nutzen lassen.

Ich selbst bin, was das System angeht, erst einmal nicht in pure Begeisterung ausgebrochen. Mit dem von Olympus und Panasonic unterstützten Micro-Four-Thirds-Standard und den Sony NEX-System gibt es hier jede Menge Konkurrenz, die am Markt etabliert ist. Bokeh und Freistellung sind bei einem Cropfaktor von 2,7 (2,0 bei Micro-Four-Thirds) vermutlich auch nicht das Gelbe vom Ei und die Rauschempfindlichkeit bei kleinen Sensoren ist bei hohen ISO-Werten nun einmal schlechter.

Da mag man nur hoffen, das Nikon nicht ähnliche Kritik blüht wie Pentax mit dem Pentax Q System, das Spiegel Online als Puppenkamera mit Wechselobjektiven bezeichnet. Hier hält sich die Begeisterung der Spiegel Redakteure in Grenzen und es wird empfohlen vielleicht doch besser auf die Fujifilm X10 zu warten.

Auch Blogger wie Patrick von neunzehn72, Ronny von Blogtimes und Bert Stephani machen sich so Ihre Gedanken zum Nikon 1 System. Begeisterung konnte ich auch hier nicht finden.

Aber am Besten schaut Ihr Euch das System selbst einmal näher an. Mehr Infos findet Ihr auf der offiziellen Site von Nikon: http://www.nikon.de/de_DE_N1/home.page

Angebot: Kostenlose Portraitshootings

Warum die Liebsten zu Weihnachten nicht mit schönen Fotos überraschen? Möglichkeiten sich portraitieren zu lassen gibt es viele und ab und zu benötigt man nur etwas Zeit, da einige Fotografen immer mal wieder Portraits auf TFP-Basis anbieten.

Hier zwei entsprechende Angebote, die mir diese Woche untergekommen sind:

Ausstellung: Jim Rakete – Der Stand der Dinge im Filmmuseum Frankfurt

Bis 05.02.2012 zeigt das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt/Main die Ausstellung Der Stand der Dinge von Jim Rakete. In den Jahren 2009 bis 2011 hat der Fotograf exklusiv für das Deutsche Filmmuseum Legenden, Macher und Talente des deutschsprachigen Kinos fotografiert. Entstanden ist eine großartige Porträtreihe. Alle Porträtierten haben sich mit einem für sie bedeutenden Gegenstand oder Requisit, mit dem sie eine persönliche Erinnerung ihrer Laufbahn verbindet, fotografieren lassen.

Entgegen seiner Gewohnheiten hat Jim Rakete dieses Mail in Farbe fotografiert.

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